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Titel: Das
Märchen
vom Schlaraffenland Autor: NazgûlFührerin
Weit, weit weg, 3000
Meilen östlich von Mitsommernacht liegt Schlaraffenland.
Dies ist der schönste Ort in ganz Mittelerde, doch um dorthin zu kommen, musst du
dich erst durch die riesige Mauer von Lembas-Brot futtern. Wahrlich eine
schwierige Sache, die wohl nur Hobbits, oder Wesen mit SEHR großem Appetit
gelingen würde. Aber hast du es dann doch geschafft, erwartet dich viel Schönes!
Eine wunderschöne Landschaft erwartet dich, mit großen Hügeln, sanften
Tälern, sprudelnden Bächen, bunten Blumen, grünen Büschen, üppigen Wäldern und
einem Himmel, der Immer blau ist, außer die Bewohner wünschen es anders! Nun
denkst du sicher: Solch eine Landschaft kenne ich doch schon längst, das ist
doch das Auenland, aber halt! Denn die Hügel sind aus köstlichem
Wackelpudding und jeder Hügel hat seine eigene Geschmackssorte. In den großen
Flüssen fließt köstlicher Elbenwein und in den kleinen Bächlein sprudelt eines
jeden Lieblingsgetränk.
Hast du einmal Hunger, dann bediene dich einfach an
den leckeren Speisen, die alle zwei Fuß lang am Wegesrand stehen, fertig gekocht
und immernoch dampfend. Und bist du zu faul zum Laufen, dann ruf eines der
gebratenen Schweine zu dir, die das Besteck schon auf dem Rücken tragen und
überall herumstreunen.
Die Bäume sind aus leckeren Würsten und auf jeden Ast
sitzt ein Elb, der darauf wartet, dass man ihn pflückt. Es gibt viele
verschiedene Bäume und auf jedem anderen Baum sitzt ein anderer Elb.
Jetzt
denkst du wohl: Wie soll ich bei dem vielen Essen noch schlank und hübsch
aussehen? Aber mach dir keine Sorgen! Denn dein Aussehen kannst du beliebig
verändern. Du kannst dich mit deinem Elben den ganzen lieben langen Tag im Gras
herumwälzen, aber pass auf, dass du dich nicht auf die bunten Zuckerblumen
legst, die überall wachsen.
Haben du und dein Elb Lust auf was süßes, dann
bedien dich doch einfach an den Schokolinsen, die an den Büschen wachsen.
Nun... es ist schwierig, alles aufzuzählen, denn Schlaraffenland wird
jeden Tag neu geboren, ganz nach den Wünschen der Bewohner. Jetzt wirst du
sicherlich denken: Was für ein schöner Ort, ich packe meine Koffer und mache
mich direkt auf den Weg dorthin, aber warte, bevor du dich auf die lange Reise
machst und präge dir diesen Spruch gut ein:
Wer alle Tag nur Kuchen
isst, Pasteten und Kapaunen, der weiß ja nicht, wann Sonntag ist, und
kennt nur schlechte Launen (Goethe)
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